Hunde am besten anleinen
Veröffentlicht: Freitag, 04.04.2025 10:54

Hunde sollten jetzt von Anfang April bis Mitte Juli im Wald und in der freien Landschaft nur unter strenger Beobachtung und möglichst angeleint ausgeführt werden.
An diese Regelung aus dem NRW-Landeshundegesetz erinnnert die Stadt Aachen.
Denn die heimischen Wildtiere erwarten in den nächsten Wochen und Monaten Nachwuchs. Allein der Geruch von freilaufenden Hunden kann dazu führen, dass Elterntiere ihr Gelege oder ihre Jungen fluchtartig verlassen. Und während ihrer Abwesenheit kann das Gelege auskühlen oder die Jungtiere können einem Räuber zum Opfer fallen.
In allen Naturschutzgebieten der Stadt Aachen ist es ebenfalls grundsätzlich verboten, Hunde nicht angeleint laufen zu lassen. Darüber hinaus ist es für Mensch und Hund verboten, Naturschutzgebiete abseits der zugelassenen Wege zu betreten, darauf weist die untere Naturschutzbehörde der Stadt Aachen hin.
In der Ackerlandschaft des Aachener Nordens stellen freilaufende Hunde insbesondere für den Nachwuchs von Bodenbrütern wie Kiebitz, Rebhuhn und Feldlerche eine Gefahr dar. Deren Bestände verzeichnen in den letzten beiden Jahrzehnten dramatische Einbrüche, heißt es von der Stadt.
Auch freilaufende Hauskatzen stellen demnach für Gelege ebenfalls ein nicht geringes Risiko dar. "Stubentiger“ bleiben deshalb während der Fortpflanzungszeit der Wildtiere besser zuhause und haben in der freien Natur in dieser Zeit nichts zu suchen.