Tischfußball-Meister Karl-Heinz Gebhardt aus Alsdorf

In Alsdorf hat Bürgermeister Sonders den 64-jährigen Karl-Heinz Gebhardt empfangen, der zuletzt in Saarbrücken wieder mal Deutscher Meister im Tischfußball geworden ist:

In der Altersklasse Ü63 hat Gebhardt zusammen mit Manfred Görtges aus Herzogenrath-Kohlscheid den Titel geholt, die beiden spielen für die Tischfußball-Abteilung von Alemannia Aachen.

Angefangen hat Karl-Heinz Gebhardt mit dem Tischfußball schon 1975, damals noch in Frelenberg. 1980 ist er erstmals Deutscher Meister im Einzel geworden, bis heute hat er fünf Einzeltitel, einen im Doppel und einen in der Mixed-Wertung erreicht.

Er trainiert in seiner Garage zwei bis drei Mal pro Woche abends für mindestens zwei Stunden. Dabei übt er vor allem die Übergabe von der Stange mit fünf „Puppen“, wie die Spielfiguren genannt werden, zu der Stange mit drei Puppen, von der aus in der Regel Tore erzielt werden. Der spielentscheidende Part. „Da muss jeder Millimeter bei der Ballabgabe stimmen“, so der Meister.

Womöglich kommt bald ein weiterer Erfolg hinzu, denn durch den jüngsten Titel hat sich Karl-Heinz Gebhardt für die Teilnahme an der Weltmeisterschaft qualifiziert, die Ende Juni im spanischen Saragossa stattfindet. Noch ist allerdings fraglich, ob er teilnimmt, denn sein Doppel-Partner kann ihn nicht begleiten. „Wenn ich einen anderen Spieler mit den nötigen Fähigkeiten finde, würde ich schon gerne antreten!“